Hautschutzempfehlungen von DERNA

Der Erfolg eines Hautschutzes kann nur durch eine Kombination verschiedener Strategien gewährleistet werden.
Es ist in der Tat das Zusammenspiel verschiedener Hautschutzansätze, das zum optimalen Ergebnis führt. Wichtig ist es dabei zu berücksichtigen, dass ein vorbeugender Ansatz viel effizienter wirkt als ein Behandlungsansatz. Der vorbeugende Ansatz kann allerdings kaum über Nacht bewerkstelligt werden. Hier sind Geduld und Ausdauer notwendig.
Bei der Empfehlung zum Hautschutz gilt vorrangig das Prinzip der Schadensvermeidung.

Grundlagen des Hautschutzes

-    Verringern Sie die Menge der auf der Haut aufgetragenen chemischen Substanzen, insbesondere in Kosmetika.
-    Bei Kosmetika, die als Naturprodukte bezeichnet werden, immer überprüfen, ob eine Unverträglichkeit oder Allergie besteht.
-    Chemische Substanzen, Antiseptika und medizinische Hautpflegeprodukte sollen maßvoll angewendet werden.
-    Verwenden Sie kein Peeling auf der Haut, vor allem nicht vor Sonnenlichtexposition!
-    Versuchen Sie beim Abwaschen auf Gummihandschuhe zu verzichten.
-    Versuchen Sie so wenig wie möglich Spülmittel im Abwaschwasser zu benutzen.
-    Wenn Ihre Haut gereizt ist, verwenden Sie keine Seife, sondern schonende Lösungen, wie z. B. Kamillenbäder, um die Hautreizung zu reduzieren.

Hautschutz beim Baden und Duschen

-    Duschen Sie so oft und beliebig wie Sie möchten, aber möglichst nur besonders kurz und lauwarm. Vermeiden Sie sehr heißes Wasser!
-    Vermeiden Sie Wärmebehandlungen wie zum Beispiel Saunagänge oder Thermalbäder soweit wie möglich.
-    Begrenzen Sie den Seifengebrauch auf ein Minimum, da die Seife zu einer Beseitigung der Hautbarriere führt.
-    Ein gründliches Abspülen nach Verwendung von Seife ist wichtig.
-    Benutzen Sie keine Antiseptika im Badewasser oder Schaumbad- und Badesalzzusätze!
-    Um die Hautbarriere nicht mechanisch zu beseitigen, soll nach jeder Dusche die Haut halbtrocken getupft werden.
-    Vermeiden sie beim Abtrocknen Rubbeln auf der Haut!
-    Nach dem Waschen muss die Haut nicht vollständig trocken sein, sodass Feuchtigkeit an den oberen Schichten der Haut verbleiben kann.
-    Benutzen sie nach dem Duschen oder Waschen regelmäßig eine Feuchtigkeitspflege, wie zum Beispiel das Gesichtsschutzwasser von DERNA.
-    Vor dem Auftragen der Gesichtsschutzwasserlösung trocknen Sie bitte die Haut durch Tupfen ab.

Hautschutz bei der Bekleidung und beim Sport

-    Verzichten Sie auf synthetische Bekleidung, die nicht atmungsaktiv ist.
-    Versuchen Sie Ihren Körper und Ihre Umgebung sowohl tagsüber als auch nachts angenehm kühl zu halten.
-    Benutzen Sie Schuhe, die eine ausreichende Atmung der Haut an den Füßen ermöglichen.
-    Idealerweise sollten Sie bei sportlichen Aktivitäten Baumwollbekleidung oder atmungsaktive Kleidung tragen, sodass Schweiß vom Körper leicht verdunsten kann und der Körper gleichzeitig vor Unterkühlung geschützt ist.
-    Bei sportlichen Aktivitäten lassen Sie Arme und Beine möglichst unbedeckt, um eine maximale Schweißverdunstung zu gewährleisten.

Hautschutz beim Schlafen: Bettwäsche und -decken

-    Versuchen Sie im ganzen Jahr leichte Nachtwäsche zu tragen.
-    Verzichten Sie auf Bettsocken.
-    Benutzen Sie lieber Decken und Laken statt Feder- oder Daunendecken.
-    Verwenden Sie Naturfasern wie z. B. Baumwolle oder Wolle.
-    Verzichten Sie auf Heizdecken oder Wärmeflaschen oder beheizte Wasserbetten.

Hautschutz in den Wohnungs- und Arbeitsräumen

-    Achten Sie auf die Luftfeuchtigkeit bei längeren Aufenthalten in klimatisierten oder beheizten Fahrzeugen und Räumen.
-    Vermeiden Sie ständige Überwärmung oder Unterkühlung, z. B. geheizte bzw. klimatisierte Räume und Fahrzeuge.
-    Schalten Sie die Klimaanlage im Hotel aus und öffnen Sie lieber das Fenster.
-    Führen Sie immer ein Feuchtigkeitspflegemittel mit sich, z. B. das DERNA Gesichtsschutzwasser bei längeren Flügen oder Autofahrten.

Hautschutz vor der Sonne

-    Bei Aufenthalt in der Sonne sollte der höchstmögliche Lichtschutzfaktor benutzt werden.
-    Sollte der Aufenthalt in der Sonne nicht zu umgehen sein, bewegen Sie sich, um eine einseitige Sonnenexposition zu vermeiden.
-    Tragen Sie Sonnenschutzkleidung bei längeren Aufenthalten in der Sonne.
-    Ein Sonnenhut ist eine große Hilfe gegenüber starker Sonneneinstrahlung.
-    Nach Exposition gegenüber Sonne soll eine Feuchtigkeitspflege, wie zum Beispiel das DERNA Gesichtsschutzwasser, aufgetragen werden.

Zusammenfassung

Die Haut schützt uns vor negativen physikalischen und chemischen Einflüssen der Umwelt. Sie ist eines der wichtigsten Körperorgane. Wenn der Schutz nicht mehr gewährleistet wird, entstehen Hautprobleme, die zu entzündlichen Hautreizungen (Dermatitis) führen können.
Der Ursprung dieser Hautprobleme kann durch die Umwelt verursacht sein. Hier sind vor allem Trockenheit, Kälte oder übermäßige Beheizung, chemische Substanzen und unser übertriebenes Reinlichkeitsbedürfnis zu nennen. Der Einsatz von Hautschutzstrategien kann dazu beitragen, viele unserer Hautprobleme besser in den Griff zu bekommen.

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